Archiv: Februar 2014

Die Leseprobe zu Kitty Moan D├Ąmonenbrut Teil 2

18.02.2014 D├Ąmonenbrut, Leseproben Keine Kommentare

Kitty Moan D├Ąmonenbrut 2: BlutsbandeD├Ąmonenbrut 2: Blutsbande
(Ein Kitty Moan-Roman von Cannonball Randall)

Kennenlernen leicht gemacht! ÔÇťSchm├ÂkernÔÇŁ Sie hier ganz unverbindlich in „KITTY MOAN D├äMONENBRUT 2: Blutsbande“. Cannonball Randalls Miniserie geht spannend, geheimnisvoll und ziemlich provokant weiter. Viel Spa├č dabei!

Das sagen Leserinnen und Leser:
ÔÇťDer zweite Teil der spannenden Geschichte um die junge Kitty Moan hat mich erneut voll geflasht.ÔÇŁ Birgit via Amazon
Der zweite Band von Kitty Moan h├Ąlt, was der Erste versprochen hat.“ Anna via Amazon

Durchschnittliche Bewertung: 5 Sterne

 

Kapitel 1

Der Schrei klang nicht menschlich und er gellte in den Ohren. Celine St. Claire schreckte hoch. Das pausb├Ąckige M├Ądchen mit dem blonden Strubbelkopf brauchte lange, sehr lange Sekunden, ehe sie realisierte, dass sie selbst so markersch├╝tternd geschrieen hatte. Auf dem Flur klapperten Sandalensohlen. Sie w├╝rden gleich hier sein, ihre Mitschwestern, ihre Familie im Herrn.
Was sollte sie ihnen sagen? So richtig wusste sie selbst nicht was passiert war. Sie war wohl eingenickt ├╝ber ihre Schreibarbeit. Arbeit war eigentlich das falsche Wort. Sie hatte sich an den kleinen Tisch ihrer Zelle gesetzt um einen Brief, einen sehr pers├Ânlichen Brief, zu schreiben. ├ťber dem Tisch hing in Schmerzen ihr Herr und Erl├Âser und sie hatte gehofft von ihm Unterst├╝tzung zu bekommen bei diesen nicht gerade einfachen Zeilen. Es war albern, Kitty war erst wenige Tage fort und sie hatte nichts Besseres zu tun, als ihr ihren Herzschmerz hinterher zu schicken.
Dabei lebte Kitty Moan schon lange nicht mehr im Kloster bei den Daughters of Charity. Sie war hinaus in die Welt gegangen und war von Uni zu Uni gezogen. Celine hatte nie begriffen was Kitty antrieb. Und sie hatte erst recht nicht begriffen, was ihre beste Freundin da alles in ihren h├╝bschen Kopf hineinpackte. Nein, Tatsache, das ├╝berstieg ihren Horizont bei weitem. Aber diesmal war es irgendwie anders. Es kam Celine vor, als w├Ąre Kitty von diesem Planeten g├Ąnzlich verschwunden, so, als w├╝rde sie gar nicht mehr existieren. Jedenfalls nicht die Kitty, die sie kannte.
Kitty hatte ihren leiblichen Vater gefunden, oder anders herum, er hatte sie gefunden.
Nach fast f├╝nfundzwanzigj├Ąhriger Suche! Gott, das war so romantisch. Es war wie das Happy End in den Liebesschnulzen, die Celine so gerne las, wenn sie nach dem Nachtgebet alleine mit sich unter ihrer Decke lag. Wie hatte sie sich f├╝r Kitty gefreut, um dann mit wachsendem Erstaunen festzustellen, dass sie mit ihrer Freude so ziemlich alleine stand.
Kitty hatte sich aufgef├╝hrt, als w├Ąre das Schafott ihr n├Ąchstes Etappenziel und nicht der luxuri├Âse Moan Tower im Herzen Manhattans, der ihrem Vater geh├Ârte.
Der schlimme Krach mit Kitty in der Kapelle schmerzte sie immer noch. Bei Mutter Berenice fand sie keinen Trost. Die Oberin war noch verschlossener und schweigsamer als sonst und verlie├č kaum noch ihre Kammer. Ihr Gesundheitszustand hatte sich so sehr verschlechtert, dass jederzeit mit dem Schlimmsten zu rechnen war. Celine hatte keinen ausgepr├Ągten Sinn daf├╝r, ob etwas im Argen lag, aber jetzt wurde sie das Gef├╝hl nicht los, dass das weit untertrieben war. Irgendetwas lief hier verdammt schief.

Von drau├čen wurde heftig gegen die T├╝r geklopft, so heftig, dass es sich mehr wie Einschlagen anh├Ârte. Das war Schwester Rosamund aus der Nachbarzelle. Keine andere Mitschwester ging so ungest├╝m und unkontrolliert mit ihren K├Ârperkr├Ąften um. Im n├Ąchsten Augenblick knallte die T├╝r auch schon gegen die wei├čget├╝nchte Wand und stanzte mit der Klinke eine tiefe Kerbe in den Putz.
Schnaufend wie ein Walross wuchtete Rosamund ihre unglaubliche Leibesf├╝lle ├╝ber die Schwelle und hatte dann M├╝he ihren Schwung abzubremsen.
„Celine? Alles in Ordnung mit dir? Was ist das f├╝r ein Geschrei? Wieso bist du nicht im Bett?“
„Alles okay. Ich habe nur schlecht getr├Ąumt. Es ist nichts“, sagte Celine und rieb sich die Augen. Erst jetzt merkte sie, wie ersch├Âpft und zerschlagen sie sich f├╝hlte.
Ist ja auch kein Wunder, dachte sie. Nach dem Nickerchen mit dem Kopf auf der harten Tischplatte musste ihr ja alles wehtun. Aber es war nicht der erwartete Kreuzschmerz, es f├╝hlte sich mehr an wie eine offene Wunde ÔÇô und zwar zwischen ihren Beinen.
„NICHTS?“, schrie Rosamund. Ihr gewaltiger Busen wogte gef├Ąhrlich unter dem Nachthemd ohne seine gewohnte St├╝tze. Sie bekreuzigte sich in einer Tour und lief puterrot an. „Oh Ungl├╝ck, hast du dich mal angeschaut? Gott steh uns bei! Gott steh dir bei!“
Rosamunds Organ war wie ihr K├Ârperbau eine Naturgewalt und rollte den Flur hinunter.
„Pst! Du weckst noch das ganze Haus auf“, sagte Celine und wackelte beschw├Ârend mit den H├Ąnden. Gleich darauf schlug sie die F├Ąuste vors Gesicht. Ihre Beine knickten ein. Sie w├Ąre lang hingefallen, wenn Rosamund nicht beherzt zugegriffen h├Ątte. Von den blauen Flecken w├╝rde sie noch eine Zeit lang haben. Aber was war das schon gegen diese entsetzliche Bescherung?

 

Kapitel 4

Celine wartete vergeblich auf ein weiteres Wort des Trostes oder der Erkl├Ąrung. Berenices Adjutantinnen zogen ihr schweigend das blutige Hemd ├╝ber den Kopf und schrubbten dann den roten Schorf von ihrer nackten Haut. Sie erledigten den Job mit gewohnter Gr├╝ndlichkeit. Dabei waren sie nicht gerade zimperlich und ihre ans Zupacken gew├Âhnten H├Ąnde setzten Celine ordentlich zu.
Kein Quadratzoll blieb von der peinlichen Prozedur verschont. Besondere Sorgfalt widmeten sie Br├╝sten und Scham. Gleich mehrmals wurden Celines kleine H├╝gel eingeseift, abgeschrubbt und wieder eingeseift. Als dann der schmale Spalt zwischen ihren Schenkeln dran war und die starken Finger die Lippen auseinanderdr├Ąngten, w├Ąre sie am liebsten tot umgefallen. Am schlimmsten aber war die verbotene k├Ârperliche Lust, die sich tief in ihr regte und ihrer Seele eine tonnenschwere Last auflud.
Sie war froh, als es endlich vorbei war und sie in einem sauberen Nachthemd steckte. Doch dann wurde ihr Glaube an die Christenheit und die N├Ąchstenliebe zutiefst ersch├╝ttert. Eusebia und Adelaide packten sie ins Bett und fesselten ihre Hand- und Fu├čgelenke mit Ledermanschetten an die Bettpfosten.
Celine verzichtete auf Gegenwehr. Daf├╝r f├╝hlte sie sich zu schwach und es h├Ątte ohnehin nichts gen├╝tzt. Zum Schluss blieb sie allein zur├╝ck in der Dunkelheit ihrer Zelle ÔÇô und mit der Dunkelheit kam die Erinnerung.

 

Kapitel 6

Celine schrie und gleichzeitig wurde ihr klar, dass sie diesmal niemand h├Âren w├╝rde. Niemand w├╝rde kommen um ihr beizustehen. Vielleicht war das auch besser so, denn die Tortur mit Wurzelb├╝rste und Kernseife hatte ihr f├╝rs Erste gereicht. Sie klappte den Mund zu und versuchte sich zu orientieren.

Die Lichtung war nicht sehr gro├č. Um sie herum wuchsen knorrige B├Ąume und reckten dichte Bl├Ątterkronen in einen strahlend blauen Himmel. Wei├če, fedrige Wolken klebten an diesem kitschigen Blau wie Zuckerwatte. Dieser kleine freie Flecken konnte gut der Rest vom Paradies sein. Der Garten Eden von dem die Heilige Schrift sprach und aus dem Adam und Eva vertrieben wurden, weil sie von Gottes Apfelb├Ąumchen genascht hatten.
Celine kam es allerdings vor, als sollte sie diese S├╝nde, die sich seitdem durch die Menschheitsgenerationen fortpflanzte, nun alleine ausbaden. Sie war mit groben Stricken an H├Ąnden und F├╝ssen an vier in den Boden geschlagene Pfl├Âcke gefesselt wie ein gro├čes fleischfarbenes X.
Das Nachthemd hatte sie irgendwo verloren. Sie lag splitternackt in sehr, sehr gr├╝nem Gras. Die Halme kitzelten, als seien sie eigens daf├╝r gewachsen. Sie sorgten f├╝r eine Neuauflage des verbotenen Lustgef├╝hls, das sich von der keuschen Spalte zwischen ihren Beinen zu den Br├╝sten hocharbeitete und aus den Warzen harte Murmeln machte. Wenn sie gekonnt h├Ątte, h├Ątte sie ihre Oberschenkel zusammengepresst, um die S├╝nde aus ihrem Kopf und ihrem K├Ârper zu quetschen.
Sie wusste nicht wie sie hierher gekommen war. Sie wusste genauso wenig wie lange sie bereits hier war. Und davon, was in der Zwischenzeit passiert war, davon hatte sie noch viel weniger Ahnung.
Ihr Mund war trocken. Die Zunge klebte am Gaumen und zwischen den Z├Ąhnen knirschte es. Sie war nicht allein. Das wusste sie genau. Etwas Furchtbares lauerte im Schatten der knorrigen Baumst├Ąmme. Es machte schlie├člich keinen Sinn sie hier gefesselt und hilflos versauern zu lassen. Sie drehte den Kopf, aber sie bekam nicht mehr zu sehen als das Dickicht gr├╝ner Halme und die Spitzen von ein paar Farnwedeln am Rande der Lichtung, wo sie in den Wald ├╝berging. Sie sperrte ihre Ohren auf und lauschte.

Das Grauen kam so schnell wie der Blitztod.

Mit ein paar gewaltigen Schritten war der Koloss ├╝ber ihr. Celine hatte ihn ├╝berhaupt nicht kommen sehen. Sie hatte nur das Bersten von starkem Holz geh├Ârt und dann folgten Erdst├Â├če, die ihre Eingeweide durcheinander sch├╝ttelten. Sie schrie ihr Entsetzten hinaus, aber ihre Stimmb├Ąnder spielten nicht mit. Es wurde nur ein Kr├Ąchzen und dann nicht einmal mehr das.
Der Kerl war ein Turm aus wildem Fleisch. So, als h├Ątte Gott ihn aus Schlachtabf├Ąllen zusammengest├╝ckelt und dann, halbfertig, das Interesse an ihm verloren. Celine ekelte vor der grobporigen Haut und den schwarzen Haarb├╝scheln, die ├╝berall auf ihr wuchsen. ├ťber der Nasenwurzel flackerte ein einziges Auge von der Gr├Â├če einer Wassermelone.
Celines Gedanken machten eine Kehrtwende um 180 Grad, nein, mit diesem Monster hatte der Gott der Christenheit nichts zu tun.

Der Zyklop war Celines ganz pers├Ânlicher Alptraum. Schon als Kind hatte sie sich vor diesen ein├Ąugigen Menschenfressern gef├╝rchtet. Homers Story von den Irrfahrten des Odysseus hatte sie wochenlang nicht schlafen lassen. Jede Nacht gellten die Todesschreie der Gef├Ąhrten des Zerst├Ârers von Troja durch ihr Kinderzimmer – und dann nur noch das Zerrei├čen, Knacken und Splittern von Fleisch und Knochen in einem riesigen Maul.
Das furchtbare Auge fixierte Celines nackten K├Ârper. Die aufgeworfenen Lippen in dem unfertigen Gesicht grinsten. Die schief stehenden Z├Ąhne in dem Maul sahen aus wie Grabsteine nach einem Erdbeben. Und doch war Celine sich pl├Âtzlich sicher, dass dieses Ungeheuer sie nicht verschlingen w├╝rde. So sah in ihrer Vorstellung ein Kerl aus, der mit der Stra├čenhure handelseinig war und sie jetzt ficken wollte.
Das baumelnde Ding in dem schwarzen Haargestr├╝pp zwischen den baumdicken Beinen kannte Celine nur aus dem Biologieunterricht. Sie war jetzt drauf und dran das Feld der Theorie zu verlassen und das Versprechen, das sie ihrem Herrn und Gott gegeben hatte, ganz praktisch zu verraten. Der Schock raubte ihr fast die Sinne. Der riesige Penis w├╝rde sie t├Âten. Er w├╝rde sie in zwei Teile spalten und dann auf k├╝rzestem Weg zur H├Âlle schicken.
So einfach sollte es nun doch nicht werden …

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Kitty Moan 1 - D├Ąmonenbrut: Blutsbande

 

Die Leseprobe zu Kitty Moan Fetish-Trouble Teil 1

11.02.2014 Fetish-Trouble, Leseproben Keine Kommentare

Kitty Moan Fetish-Trouble 1: Im Bann des KnochenmannsFetish-Trouble 1: Im Bann des Knochenmanns
(Ein Kitty Moan-Roman von Cannonball Randall)

Kennenlernen leicht gemacht! ÔÇťSchm├ÂkernÔÇŁ Sie hier ganz unverbindlich in „KITTY MOAN FETISH-TROUBLE 1: Im Bann des Knochenmanns“. Ausgew├Ąhlte Kapitel, machen Ihnen den Einstieg in Cannonball Randalls zweite Miniserie ganz einfach. Viel Spa├č dabei!

Das sagen Leserinnen und Leser:
ÔÇťIch konnte es kaum glauben, D├Ąmonenbrut ist schon klasse, aber Fetish-Trouble setzt noch eins obenauf!ÔÇŁ┬á Birgit via Facebook
„Kitty Moan ist erwachsen geworden. Ich bin neugierig, wie sie mit ihrer selbstgestellten Aufgabe klarkommt. Im Augenblick ist es f├╝r sie ja wieder reichlich eng.“ Ingrid via PN

Durchschnittliche Bewertung: 4,5 Sterne

KM6 Fetish-Trouble 1 xxlLeseprobe XXL

Kapitel 1

Es war eine lausig kalte Nacht im Big Apple. Zu kalt f├╝r Ende Februar, fand Jim Sedleg, seine Z├Ąhne klapperten. Die Wetterfee hatte Tauwetter versprochen, aber noch immer trieb schneidender Wind Myriaden von Eiskristallen durch die grauen Stra├čenschluchten Manhattans. An den Stra├čenr├Ąndern t├╝rmten sich ganze Berge von dem wei├čen Zeug. ├ťber die Gipfel schwappte der blaudunstige Mief aus den Auspufft├Âpfen der eingefrorenen Blechlawine. Verkehrsinfarkt in Midtown. Sto├čstange an Sto├čstange qu├Ąlte sich der ├╝bliche Verkehrsstrom durch die schneebedeckten Arterien, die die Bezeichnung Stra├čen kaum noch verdienten. Sedleg l├Âste die klammen Finger vom kalten Lenkrad und fuhr sich damit durch das lange m├╝de Gesicht. Noch zwei Stunden, dann war die Schicht zu Ende, wenn er bis dahin nicht erfroren war. Jim hauchte in die hohlen H├Ąnde und linste durch das beschlagene Seitenfenster. Eispartikel tanzten im tr├╝ben Licht der Stra├čenbeleuchtung. Nur wenige Fu├čg├Ąnger waren unterwegs bei diesem Sauwetter. M├Ąntel mit hochgeschlagen Kr├Ągen hasteten und schlitterten ├╝ber die notd├╝rftig ger├Ąumten B├╝rgersteige. F├╝r solch einen warmen Mantel h├Ątte Sedleg jetzt glatt einen Mord begehen k├Ânnen. Dabei stand er doch auf der anderen, auf der richtigen, auf der guten Seite des Gesetzes.
Jim Sedleg fuhr seit fast drei Jahrzehnten f├╝r das New York (City) Police Department Streife in Midtown. Nach der High School hatte Uncle Sam ihn als GI in irgendeinen W├╝stenstaat verfrachtet. Verdammte Hitze, verfluchter Sand. Es h├Ątte nicht viel gefehlt und seine eigenen Kumpels h├Ątten ihm fast die Eier weggeschossen. Gerade noch mal Gl├╝ck gehabt, alter Knabe. Aber kaum wieder zuhause st├╝rzte er in ein schwarzes Loch. Dann landete er bei den Cops. Eine rosige Zukunft hatte man ihm damals versprochen und jetzt sa├č er in diesem Schrotthaufen von Streifenwagen mit der kaputten Heizung und fror sich den Arsch ab. Seit fast zwei Wochen wartete er schon darauf, dass der Chrysler endlich repariert wurde – vonwegen New YorkÔÇÖs Finest.
Kein Geld hie├č es lapidar von oben. Die Stadt war faktisch pleite. Stadtrat McCormicky hatte an B├╝rgermeister Stanton vorbei einen rigiden Sparkurs angeleiert. Unter den Auswirkungen litten nun alle. Alle? Der alte Cop zweifelte daran. Er h├Ątte seinen tiefgek├╝hlten Hintern darauf verwettet, dass McCormicky nicht aus lauter Solidarit├Ąt in einem kalten B├╝ro sa├č und an den Fensterscheiben Eisblumen zog.
Sedleg rieb die Z├Ąhne aneinander. Vor zehn Jahren hatte er sich das Z├Ąhneknirschen angew├Âhnt und war es nicht mehr losgeworden. Zu diesem Zeitpunkt war seine Frau abgehauen. Sie hatte die Nase voll von den zahllosen ├ťberstunden und seinem st├Ąndigen Gemurre ├╝ber den beschissenen Job und die noch beschisseneren Kollegen. Sie packte ihre Koffer und weg war sie. Seinem Partner sagte er, sie sei gestorben. Irgendwie war sie das auch, zumindest f├╝r Jim. Wer stellt sich schon gern als Loser hin, dessen Alte jetzt von einem anderen Kerl geknallt wird? In den folgenden Jahren gelang es ihm nie, f├╝r Martha Ersatz zu beschaffen. Ab und zu war mal ein Fick mit irgendeiner Nutte drin, aber nur wenn der Preis stimmte und sein Johnny in Laune war.
Und jetzt hatte man ihn auch noch als Nanny f├╝r den Neuen abgestellt. Frisch von der Akademie kam das Milchgesicht. Der Bursche w├╝rde es in zwei Jahren NYPD weiterbringen als er, Sedleg, in seinem ganzen Leben. Wenn das gerecht war. Der alte Cop drehte sich fester in seine Uniformjacke. Verflucht, konnte dieses Greenhorn sich nicht ein bisschen beeilen? Es konnte doch nicht so schwer sein, im Store zwei Kaffee zu organisieren. Kaffee war jetzt alles, wonach ihm der Sinn stand. Gl├╝hendhei├č, schwarz und stark musste er sein.
Sedleg riss den Mund auf und g├Ąhnte. Zumindest war es eine ruhige Schicht. Die wirklichen Verbrechen fanden in dieser Stadt an anderen Orten statt. Hier Ecke Moan Plaza k├Ąmpfte er in der Hauptsache mit Parks├╝ndern, und mit denen machte er meist schnellen Prozess. ├ťberhaupt hatte Sedleg sich l├Ąngst daran gew├Âhnt, eine ruhige Kugel zu schieben. Irgendwie w├╝rde er die paar Jahre bis zur Pensionierung noch rumkriegen. Wenn nur diese Schei├čk├Ąlte nicht gewesen w├Ąre. Officer Jim Sedleg ahnte nichts davon, dass in dieser Nacht die K├Ąlte sein geringstes Problem sein w├╝rde.

 

Kapitel 2

Pauli Hill war ebenso ahnungslos. Er quetschte sich gerade durch die gefrostete Glast├╝r von Burts Coffeeshop. Das Klingeln der T├╝rglocke ging fast unter im Motorenl├Ąrm und dem Dauergehupe der sich vorw├Ąrts qu├Ąlenden Autos. Auf dem vereisten B├╝rgersteig spiegelte sich die Neonreklame. Burt hatte gut zu tun in einer so lausigen Nacht. Nicht, dass das irgendeine Rolle gespielt h├Ątte, denn Kollege Sedleg war kein geduldiger Mann. Aber das hei├če, schwarze Gebr├Ąu in den zwei gro├čen Pappbechern w├╝rde die Laune des b├Ąrbei├čigen Alten bestimmt wieder heben. Daf├╝r musste Pauli erst einmal heil zum Auto kommen. Er zog die M├╝tze tiefer in die Stirn. Trotzdem biss die K├Ąlte mit spitzen Z├Ąhnen in seine rosige Babyhaut. Die nagelneue Polizeiuniform spannte um die H├╝ften. Ein paar Pfunde weniger h├Ątten dem gro├čen pausb├Ąckigen Jungen sicher gut getan. In einer Hand balancierte er das Papptablett mit den zwei gro├čen Bechern. Die andere hielt er ├╝ber die dampfenden ├ľffnungen als bef├╝rchtete er eine chemische Reaktion des Kaffees mit den stinkenden Autoabgasen.Der blauwei├če Streifenwagen mit dem Wappen und den gro├čen Lettern des New Yorker Police Departments auf den zerbeulten T├╝ren parkte mit laufendem Motor in einer Schneeverwehung. F├╝r den Frischling war es fast ein Wunder, dass sein Kollege nicht den im Schnee versteckten Hydranten erwischt hatte. Aber wahrscheinlich hatte der alte Haudegen in den vergangenen Jahrzehnten schon so oft hier geparkt, dass er den Wagen auch mit verbundenen Augen in die L├╝cke bugsiert h├Ątte.
Durch die L├Âcher der frei gekratzten Scheiben sah Pauli den Alten hantieren. Pauli w├╝rde bestimmt nicht so enden wie Jim Sedleg, verbittert, einsam, mit tr├╝ben Zukunftsaussichten; dass es anders kam, daf├╝r w├╝rde der Chief schon sorgen. Guter Onkel Bill!
Gl├╝cklich ├╝berwand Pauli die spiegelglatte Fl├Ąche bis zum Auto, auch wenn es schwer nach Eiertanz aussah. Seine Fingerspitzen tasteten nach der T├╝rklinke, da flog die T├╝r auch schon auf. Das zerbeulte St├╝ck Blech fegte Pauli das Tablett aus der Hand. Mit einem doppelten Platsch landeten die Becher im Schnee.
┬╗Einsteigen Mann!┬ź, bellte Sedleg aus dem Innenraum.
┬╗Aber der Kaffee?┬ź
┬╗Vergiss das Zeug!┬ź
Pauli Hills Hintern ber├╝hrte gerade einmal den Sitz, da jaulte auch schon die Sirene und der Wagen schoss vorw├Ąrts. Jim Sedleg bahnte sich mit blitzenden Signallichtern einen Weg durch Midtowns ewigen Stau. Zur├╝ck blieb nur eine dampfende, schwarze Lache, die bald zu einem ebenso schwarzen Spiegel erstarrte.

 

Kapitel 3

Der nackte Gigant stemmte sich trotzig dem Blizzard entgegen, die K├Ąlte schien ihm nicht das Mindeste auszumachen. Die aufgewirbelten Eissplitter hatten die gro├če Bronzekugel auf seinen breiten Schultern in einen gigantischen Schneeball verwandelt, dem eine G├Âtterfaust die Weltkarte aufgepr├Ągt hatte. Der eisige Globus ma├č gut zehn Meter im Durchmesser und zwang selbst Atlas in die Knie. Die ├╝bermenschliche Anstrengung stanzte tiefe Linien in sein Gesicht. Der m├Ąchtige K├Ârper spannte sich unter der gewaltigen Last zum Zerrei├čen. Baumdicke zerkl├╝ftete Beine stemmten sich in den Boden. Unter der Haut w├Âlbten sich dick und kraftvoll die Muskeln und Sehnen. Die monstr├Âse Figur mit der langsam rotierenden Weltkugel auf den Schultern war das protzige Aush├Ąngeschild des einstigen Moan Imperiums und das Wahrzeichen der Moan Plaza.
Industriemogul Corbin Moan hatte von hier aus, brutal und r├╝cksichtslos, eine gut anderthalb Meilen lange Schneise durch Midtown geschlagen, die zum genauso monstr├Âsen Moan Tower, einem ├╝ber hundert Stockwerke hohen Wolkenkratzer, f├╝hrte und damit dem Stadtbild f├╝r immer seinen Stempel aufgedr├╝ckt.
Zu F├╝ssen des mit der Schwerkraft ringenden Titanen tat sich die H├Âlle auf. Der Mann in dem zerfetzten Anzug suchte hier keinen Schutz vor der klirrenden K├Ąlte, denn Schutz boten die K├Ârperw├Âlbungen des Riesen keinen. Er schien den Frost ohnehin nicht zu sp├╝ren. Brutal rammte er sein erigiertes Glied in sein unter ihm liegendes Opfer. Der ehemals teure Anzug schlotterte um seinen ausgemergelten K├Ârper. Die dunklen Haare hingen verschmutzt und str├Ąhnig von der wachsbleichen Kopfhaut. Hei├čer Atem kondensierte vor seinem Mund. Die N├Ągel, seiner zu Klauen erstarrten H├Ąnde, krallten sich in wei├če, nackte Br├╝ste, gruben sich schmerzhaft in das weiche Fleisch. Der entbl├Â├čte, misshandelte K├Ârper geh├Ârte einer jungen Frau. Sie war vielleicht eine Schreibkraft aus einem der ungez├Ąhlten Offices in der N├Ąhe, vielleicht auch eine Kellnerin aus einer der fast genauso zahlreichen Fressbuden. Es war nicht ihr Gl├╝ckstag heute. Sie hatte bestimmt nicht vorgehabt einem Vergewaltiger in die H├Ąnde zu laufen, als sie die Abk├╝rzung ├╝ber die Moan Plaza nahm. Die ├ťberraschung war dem Kerl echt gelungen. Jetzt klebten ihre strohblonden Haare am gefrosteten Boden und die K├Ąlte fra├č sich unbarmherzig ihr R├╝ckgrat hoch. Aus ihren geweiteten Augen rollten Tr├Ąnen, nahmen die letzten Reste Wimperntusche mit und malten damit schwarzen Streifen auf die Wangen. Schmerz und Panik zerlegten Blondies Hirn feins├Ąuberlich in hauchd├╝nne Scheiben und l├Âschten jeden Gedanken aus. Ihr rot verschmierter Mund brabbelte nur sinnlose Worte. Der zerlumpte Kerl ├╝ber ihr ballte die kn├Âchernen F├Ąuste, um mit roher Gewalt die letzte Gegenwehr aus ihr hinaus zu pr├╝geln. Ihr Schmerz war seine Lust, ihr Tod sein H├Âhepunkt.
Die Moan Plaza war einer der wichtigsten Verkehrsknoten von Midtown. Auch zu dieser Stunde herrschte hier ÔÇ║Stop and goÔÇ╣, hasteten Pendler und Nachtschw├Ąrmer einem nur ihnen bekannten Ziel entgegen.
Neugierige Augen streiften die beiden sich am Boden w├Ąlzenden halbnackten K├Ârper unter dem eisgrauen Titanen, um gleich wieder in eine andere Richtung zu schwenken und mit ihren Besitzern teilnahmslos in der Nacht zu verschwinden.
Andere hingegen lie├čen ihrer Sensationslust freien Lauf. Ziemlich schnell umringte eine Traube warm verpackter Menschenleiber die ungl├╝ckliche Frau und ihren Peiniger. Der kaum entz├╝ndete Hoffnungsfunke im tr├Ąnennassen Blick der Ungl├╝cklichen starb einen schnellen Tod, denn niemand in der grauen Wand der Gaffer dachte auch nur daran einen Finger f├╝r sie zu r├╝hren.
┬╗Los Mann, mach die Nutte endlich fertig, das ist mein Revier!┬ź, spuckte der grell geschminkte Mund einer Stra├čenhure und wurde sogleich von alkoholschweren Stimmb├Ąndern ├╝bert├Ânt. ┬╗He Kumpel, lass auch noch was f├╝r andre ├╝brig!┬ź
Die unverhohlene Verbr├╝derung (und Verschwisterung) der Schaulustigen stachelte den Kerl in dem zerrissenen Anzug noch mehr an. Z├Ąher Geifer tropfte aus seinem Mund, mit roher Kraft nagelte er sein Opfer auf dem Boden fest und h├Ąmmerte sein hartes Glied noch tiefer in die geschundene Vulva.

 

Kapitel 4

Mit heulender Sirene und blitzenden Lichtern schlitterte ein Streifenwagen heran. Irgendjemand hatte doch Erbarmen gezeigt und die 911 angerufen. Der Wagen knallte ungebremst ├╝ber die Bordsteinkante und schrammte die wenigen Stufen zur Plaza hoch, um mit zerfetzten Reifen in der Schr├Ąge liegenzubleiben. Zischend entlud sich Wasserdampf aus dem platzenden K├╝hler und gab dem gequ├Ąlten Motor den Rest. Im gleichen Moment erstarb auch die jammernde Sirene mit einem quiekenden Seufzer. Nur die blauen und roten Lichter auf dem Dach flackerten auf Notstrom weiter und projizierten eine ├╝berzeugende Geisterbahnatmosph├Ąre auf die auseinanderspritzenden Gaffer.
Jim Sedleg und sein junger Kollege sprangen aus dem dampfenden und zischenden Wrack. Sedleg schob hilflos die M├╝tze aus der Stirn. Wie es aussah, musste er sich ├╝ber eine Reparatur seiner Schrottkiste keine Gedanken mehr machen.
W├Ąhrend sein alter Kollege noch mit der Fassungslosigkeit im Clinch lag, riss Pauli Hill bereits seinen funkelnagelneuen Dienstrevolver aus dem Halfter. Ein kr├Ąftiger Adrenalinschub jagte den Puls hoch und lie├č die Adern an Paulis Hals und Schl├Ąfen gef├Ąhrlich anschwellen. Das war die Action, die er aus unz├Ąhligen Krimis kannte. Deswegen war er zur Polizei gegangen. Mit hochrotem Kopf und der Waffe im Anschlag st├╝rzte er sich auf das halbnackte verkeilte Menschenkn├Ąuel vor ihm im Schnee. Der Mann in dem zerfetzten Anzug jagte unbeirrt sein knorriges Rohr in den von der Wucht der St├Â├če auf- und niedergeworfenen Frauenk├Ârper. Die Situation reduzierte sich f├╝r den pausb├Ąckigen Jungen auf die zwei rammelnden Geschlechtsteile und die schussbereite Waffe in seiner Faust. Voller Wut und Abscheu stie├č er dem abgerissenen Kerl den Revolverlauf in den R├╝cken.
┬╗Das warÔÇÖs Mistkerl!┬ź Paulis Stimme schlug fast einen Salto.
Ansatzlos kreiselte der Mann herum und lie├č sein Opfer fahren. Ein entlaufener Zombie aus einem Splatterfilm h├Ątte nicht mehr Eindruck auf den jungen Cop machen k├Ânnen. Aus dunkelverf├Ąrbten H├Âhlen stierten ihn die blutunterlaufenen Augen eines Wahnsinnigen an. Der verzerrte Mund des Monsters entbl├Â├čte bleiche Stummel, die in schwarzem Zahnfleisch steckten und von den verfaulten Lippen troff z├Ąher Speichel. ├ťberall wo nackte Haut unter den Stofffetzen sichtbar war, spannte sie ├╝ber Knochen und Gelenken wie fettiges Pergament.
Paulis Schrecksekunde war erstaunlich kurz, trotz seiner ├╝berz├Ąhligen Pfunde machte er einen ordentlichen Satz nach hinten, der ihn vorerst in Sicherheit brachte. Doch der Vergewaltiger setzte nach, wie ein untoter Weitspringer schnellte er mit heruntergelassenen Hosen in Paulis Richtung.
Pauli Hill merkte gar nicht mehr, wie er den Abzug bet├Ątigte.
┬╗Verdammter Idiot, du bringst uns in Teufelsk├╝che!┬ź, bellte Sedleg, als Hill losballerte und die peitschenden Sch├╝sse ihn endlich aus seiner Schockstarre rissen.
Das totenkopf├Ąhnliche Gesicht des Angreifers, die kn├Âchernen Klauen und der Penis, der zwischen den Beinen aus den Lumpen ragte und ein zuckendes Eigenleben zu f├╝hren schien, belehrten ihn noch in der gleichen Sekunde eines Besseren.
┬╗Du heilige Schei├če!┬ź
Die Waffe flog wie von selbst in Sedlegs Hand. Die Gaffer gaben jetzt endg├╝ltig Fersengeld. Die beiden Cops feuerten aus allen Rohren. Die Kugeln schlugen in den widerlich entstellten K├Ârper und wirbelten ihn um die eigene Achse. Aus den Einschussl├Âchern pumpte roter Lebenssaft und malte wirre Muster in den Schnee. Der Vergewaltiger brach in die Knie. Dickes Blut schwappte aus seinem Mund. In seinen brechenden Augen spiegelte sich namenloses Grauen. Bis zuletzt formten die schwarz gef├Ąrbten Lippen unh├Ârbare Worte. Dann spritzten tr├╝be Font├Ąnen aus seinem zuckenden Glied und vollendeten das makabre Jackson Pollock Gem├Ąlde auf dem verfluchten Boden der Moan Plaza.

 

Kapitel 5

Kitty Moans Blick verlor sich in den Tiefen der eisgrauen Nacht. Der Schneesturm hatte sich gelegt. Nur noch vereinzelt trieben frostige Wolken gegen die gro├čen Fenster und lie├čen die Scheiben leise erzittern. Kitty war ihre Wohnung in der Spitze des Moan Towers immer noch fremd und manchmal unheimlich. An den Kampf gegen ihren Vater erinnerte l├Ąngst nichts mehr, alle Sch├Ąden waren ausgebessert und repariert. ├ťberhaupt war hier oben alles wieder auf ein Normalma├č geschrumpft. Es gab kein riesiges Labyrinth mehr, das jeden Besucher hoffnungslos in die Irre f├╝hrte und ihn langsam, aber sicher um den Verstand brachte. Die meisten R├Ąume, die ihr Vater (f├╝r was auch immer) genutzt hatte, waren versiegelt und w├╝rden es wohl auch f├╝r immer bleiben. Vor allem die gro├če Bibliothek mit dem gro├čen Kamin, der irgendwie als Portal in eine andere Welt gedient hatte, war Kittys pers├Ânliches Sperrgebiet. Sie hatte Daddy Moans ureigenstes Territorium, sein zwischen tausende Buchdeckel gepacktes Seelenreservoir, seit der Entscheidungsschlacht nicht wieder betreten. Zu schmerzhaft waren die Entt├Ąuschungen, zu schrecklich die Erinnerungen, die sie damit verband. Die seelischen Wunden, die sie dort erlitten hatte, w├╝rden nur langsam verheilen. Aber so sehr sie auch schmerzten, den Platz hier am Fenster liebte sie. Hier konnte sie ihre Gedanken einfach zum Horizont flie├čen lassen, tr├Ąumerisch und manchmal ein bisschen wehm├╝tig.
Tief unter ihr lag die heimliche Hauptstadt der Welt, gewaltig und erschreckend in ihren Ausma├čen, gro├če B├╝hne und m├Ârderischer Moloch zugleich.
Auch ihr Vater hatte oft hier gestanden, die Stadt zu seinen F├╝ssen, und auf das, in seinen Augen, minderwertige Leben hinabgeblickt.
Verdammt, was tue ich hier eigentlich, dachte sie. Da war er wieder, dieser schale Geschmack auf der Zunge!
In den Glutadern der Stra├čenschluchten pulsierte das glei├čende Blut der Stadt. Dort im dunstigen Plasma bunten Neonscheins, als Teil unz├Ąhliger hetzender Lichter, wurden in jeder Sekunde gro├če und kleine Schicksale geboren – und wieder zu Grabe getragen.
Hier oben in der Spitze des Towers war Kitty Moan weit entfernt von all dem Schmutz, dem Elend, dem Unrecht, das sich in dieser aberwitzigen Anballung menschlichen Lebens abspielte. Hier oben war sie in Sicherheit, aber gleichzeitig war sie auch isoliert und ohnm├Ąchtig.
Ihr Platz war da unten.
Sie hatte es sich zur Aufgabe gemacht zu vermitteln, zu helfen und wiedergutzumachen. Und dabei w├╝nschte sie sich nichts sehnlicher als die Einkehr einer gewissen Normalit├Ąt, von der sie wusste, dass sie niemals kommen w├╝rde.
Kitty sah zum wiederholten Mal auf die Uhr an ihrem Handgelenk. Dann sch├╝ttelte sie nachdenklich den Kopf und l├Âste sich vom Fenster. Ihre Bewegungen waren geschmeidig und kraftvoll, ihr schlanker K├Ârper hochgewachsen und athletisch. Ihre Weiblichkeit blieb dabei keineswegs auf der Strecke. Ihre Kurven sa├čen genau an den richtigen Stellen. Nicht einmal der locker ├╝bergeworfene Trenchcoat schm├Ąlerte die elektrisierende Wirkung der hoch angesetzten vollen Br├╝ste, der schmalen Taille und der sanft gew├Âlbten H├╝ften.
Vor der modernen, einladenden Sitzlandschaft blieb Kitty stehen. Sie hatte so gut es ging, das Andenken ihres Vaters aus den weitl├Ąufigen R├Ąumen verbannt. Die in rechten Winkeln erstarrten geometrischen Formen, die idealisierten nackten K├Ârper, diese steingewordene Gigantomanie einer vor Jahrzehnten untergegangenen Epoche arischer Hohepriester hatten ihr vom ersten Augenblick an Kopfschmerzen bereitet. Corbin Moans Verst├Ąndnis f├╝r Architektur und Kunst entsprang seiner Natur als Machtmensch. Ein Gewaltherrscher, ein Despot wie er brauchte wohl seine Albert Speers und Arno Brekers um den eigenen Anspruch in Beton und Glas zu kleiden. Jetzt sah der gro├če Raum hell und freundlich aus. Eine gelungene Mischung aus modernen und antiken Akzenten. Moderne Klassiker und rare St├╝cke aus dem alten China schufen in Kittys privatem Reich eine Atmosph├Ąre, die nicht einsch├╝chterte, nicht klein machte, sondern die einlud zum Verweilen und Entspannen.
Doch davon f├╝hlte sie sich im Augenblick weit entfernt. Sie wischte eine Haarlocke aus ihrem ovalen Gesicht. Die lockigen Str├Ąhnen fielen bis weit ├╝ber den R├╝cken, schwarz mit einem Schimmer ins R├Âtliche, der an Kohlenfeuer erinnerte. Unter den k├╝hn geschwungenen Augenbrauen leuchteten gr├╝ne Augen, die kleine Nase bl├Ąhte die N├╝stern und um die vollen roten Lippen lag jetzt ein ungeduldiger Zug.
┬╗Verdammt, Walt, wo bleibst du? Du bist doch sonst p├╝nktlich wie ein Schweizer Uhrwerk.┬ź Das Timbre ihrer Stimme war melodisch mit einem Hauch von Schwefel.
Kitty sa├č wie auf hei├čen Kohlen. Seit sie die Gesch├Ąfte von ihrem Vater ├╝bernommen hatte, lebte sie nach einem dicht gedr├Ąngten Zeitplan. Ein Termin jagte den anderen. Zahllose gesch├Ąftliche und noch mehr selbst auferlegte Verpflichtungen bestimmten ihren Tagesablauf. Als Walt Bowers anrief, hatte sie ihn ohne lange zu z├Âgern zwischen zwei Termine gequetscht. Bowers war der Direktor des Moan Centers in New Orleans. Wenn er um ein Treffen bat, war es wichtig. Und jetzt das! Nein, dieses Verhalten passte ├╝berhaupt nicht zu ihm.

 

Kapitel 6

Kitty Moan f├╝hlte sich in dieser ungem├╝tlichen Nacht nicht alleine zum Warten verurteilt. Ihre Freunde Tito und Celine hockten ebenfalls in den Startl├Âchern. Das Nichtstun lud die Luft f├Ârmlich mit Elektrizit├Ąt. 100.000 Volt vor dem ├ťberschlag.
Tito Santiago hatte es nicht l├Ąnger auf seinem Platz gehalten. Der gro├če Mann in dem langen abgeschabten Ledermantel lehnte an dem roten Sideboard, wo das Telefon stand und telefonierte. Geduld geh├Ârte nicht unbedingt zu seinen St├Ąrken. Er war vielmehr f├╝r seine Impulsivit├Ąt ber├╝chtigt, vor allem weil er sich damit regelm├Ą├čig in Situationen man├Âvrierte, die ihn Kopf und Kragen kosten konnten.
Celine St. Claire kauerte in einer Ecke des Sofas. Das unt├Ątige Warten machte auch sie ganz nerv├Âs. Sie hatte sich fest in ihre Jacke gewickelt, sie fr├Âstelte. Immer wieder schielte sie auf die Uhr. Der n├Ąchste Termin r├╝ckte unbarmherzig n├Ąher. Ihre Augen fixierten Tito.
Komm Junge, was ist los? Spuck es schon aus.
┬╗Danke, meine S├╝├če!┬ź Tito warf den Telefonh├Ârer auf die Gabel. ┬╗Newark, der Airport!┬ź Seine Stimme war wie fernes Donnergrollen. Auf irgendeine Weise war alles erschreckend laut und gro├č an dem H├╝nen in der Lederkluft. Tito ma├č fast sechseinhalb Fu├č in der H├Âhe und neigte ein wenig zur Stiernackigkeit. Das schwarze glatte Haar fiel bis auf die breiten Schultern hinab. Schultern, die auf starke Muskeln und eine geh├Ârige K├Ârperkraft schlie├čen lie├čen. Die kleinen zu Schlitzen verengten Augen, die fast unter den dichten Brauen verschwanden und das kantige Kinn mit dem blauen Bartschatten zementierten diesen Eindruck von Energie, Courage und einer gewissen Gerissenheit.
Rache hatte Tito Santiago aus seiner s├╝damerikanischen Heimat nach New York getrieben, Vergeltung f├╝r seine Familie, die Corbin Moan auf dem Gewissen hatte. Kittys Vater war tot. Zumindest nahm man das allgemein an, denn er war unter sehr merkw├╝rdigen Umst├Ąnden spurlos verschwunden. Jedenfalls schwor Tito seinen Rachegel├╝sten ab und schloss sich Kitty Moan an, um sie in ihrem Kampf gegen Unrecht und Unterdr├╝ckung zu unterst├╝tzen. Die damit verbundenen Abenteuer und Raufereien waren ganz nach seinem Geschmack, und wenn dann noch ein paar scharfe Br├Ąute mit von der Partie waren, umso besser. Titos Vorliebe f├╝r das schwache Geschlecht war allgemein bekannt. Dabei verf├╝gte er ├╝ber das Talent auch die widerspenstigsten Frauen mit seinem derben Charme einzuwickeln. Unbek├╝mmert trieb er Celine damit zur Wei├čglut.
Auch jetzt zog Celine einen Flunsch. Musste dieser Klotz wirklich jede Frau anbaggern? Als wenn jetzt nichts Wichtigeres anst├╝nde. Sie verlor dabei v├Âllig aus den Augen, dass Titos Opfer im zig Meilen entfernten New Jersey im engen Schalter irgendeiner Fluggesellschaft hockte. Aber es fuchste sie, dass viele ihrer Geschlechtsgenossinnen tats├Ąchlich auf Titos Masche abfuhren. Seine starken Schultern boten Schutz vor der gef├Ąhrlichen Welt dort drau├čen. Celine hatte nicht vor, dieses Privileg mit anderen zu teilen.
Insgeheim musste sie sich eingestehen, dass sie diesen riesigen, ungehobelten Kerl liebte und die Eifersucht in ihr hochkochte, wenn er so hemmungslos S├╝├čholz raspelte. Sie fragte sich, ob Tito ├Ąhnlich empfand, aber der h├Ątte sich wohl eher die Zunge abgebissen, als zu gestehen, dass ihm Celine mehr bedeutete als nur Freundschaft und die Lust auf Abenteuer.
Celine St. Claire war die Dritte im Bunde und schon lange mit Kitty befreundet. Sie war fast einen Kopf kleiner als die Busenfreundin. Die blasse junge Frau mit dem struppigen hellblonden Haarschopf wirkte zart, fast zerbrechlich. Dabei war sie weit z├Ąher als es der ├Ąu├čere Anschein vermuten lie├č, nichts erinnerte daran, dass sie einmal den Hang zu Babyspeck hatte. Ein Blick in das h├╝bsche schmale Gesicht lie├č ihre innere Kraft erahnen, denn hier dominierten wache, intelligente Augen, k├╝hl und eisgrau.
Celine und Kitty liefen sich zum ersten Mal bei den Daughters of Charity, den T├Âchtern der Barmherzigkeit, ├╝ber den Weg, dem von der Au├čenwelt weitgehend abgeschotteten Nonnenkloster im Norden des Staates New York. Celine trat, gerade achtzehn geworden, als Novizin in das Stift ein. Kitty war in dieser Abgeschiedenheit als angebliche Waise aufgewachsen. Celine f├╝hlte sich vom ersten Augenblick an zu dem M├Ądchen mit den melancholischen Augen und dem gro├čen dunklen Geheimnis hingezogen. Gef├╝hle die Kitty aufrichtig erwiderte.
Celine suchte und fand ihr Gl├╝ck innerhalb der Klostermauern. Doch ihr Herzenswunsch irgendwann als Ordensschwester fester Teil der kl├Âsterlichen Gemeinschaft zu werden blieb unerf├╝llt. Gott und Corbin Moan machten ihr einen dicken Strich durch die Rechnung.
Nicht ohne Groll f├╝gte sie sich in ihr Schicksal und h├Ąngte die Ordenstracht an den Nagel. Aber dann erkannte sie, dass es unendlich viele M├Âglichkeiten gab, dem Sch├Âpfer zu dienen. Nun k├Ąmpfte sie mit ihren Freunden Kitty und Tito an vorderster Front f├╝r ihren Glauben und ihre ├ťberzeugungen.
Doch im Moment sa├č Celine in einem der sch├Ânsten Penth├Ąuser Manhattans und schoss giftige Blicke auf Tito ab. Der bleckte nur die Z├Ąhne.
┬╗Der s├╝├če K├Ąfer von der Airline war auch nicht viel schlauer als wir. Jedenfalls ist der Vogel planm├Ą├čig gelandet und Bowers war an Bord.┬ź Titos Mundwinkel sackten nach unten. ┬╗Seit dem Auschecken fehlt dann jede Spur.┬ź
Auf Kittys Stirn bildete sich eine steile Falte, die immer dann dort auftauchte, wenn sie einer Sache ├╝berhaupt nichts Positives abgewann.
┬╗Irgendetwas ist hier faul. Walt kam mir v├Âllig verst├Ârt und ├Ąngstlich vor. Panik trifft es wohl eher! Ich habe ihn kaum wiedererkannt┬ź, sagte sie. Die Falte grub sich noch ein bisschen tiefer. Kitty sah ihren Freunden in die Gesichter. ┬╗Er wollte partout nicht heraus mit der Sprache. Nichts f├╝rs Telefon sagte er. Details nur pers├Ânlich. Details von was? Ich habe keinen Schimmer, um was es eigentlich geht!┬ź
Tito hob die Schultern. Das war einer dieser Augenblicke, in denen er sich so verdammt hilflos f├╝hlte. Da half aller Tatendrang wenig.
┬╗Gr├╝ble nicht so viel. Ich denke, Bowers hat sich am Flugplatz ein Taxi genommen und steckt jetzt irgendwo im Stau. Ich werde das gleich ├╝berpr├╝fen┬ź, sagte er.
Celine sch├╝ttelte vehement den Kopf und sprang von ihrem Sitz.
┬╗Vergiss es! Wir m├╝ssen los! Kitty, wir k├Ânnen wirklich nicht l├Ąnger warten.┬ź
Kitty nickte langsam und setzte sich Richtung Lift in Bewegung.
┬╗Okay, Aufbruch! K├╝mmern wir uns sp├Ąter um diese Geschichte!┬ź

 

Kapitel 7

Der Lift endete in Kittys Tiefgarage, unterirdische Heimat f├╝r den umfangreichen Fuhrpark. Hier fand sich an Fahrzeugen alles, was schnell, gut und teuer war.
Die meisten Autos hatte Kittys Vater angeschafft. Hier stand eingemottet auch der schwarze 600er-Mercedes Pullmann, der sie vor einer gef├╝hlten Ewigkeit auf k├╝rzestem Wege vom Kloster der barmherzigen T├Âchter in Daddys goldenen K├Ąfig verfrachtet hatte, der in Wirklichkeit ein Gef├Ąngnis voller Albtr├Ąume gewesen war. Kitty hatte sich bislang noch nicht davon getrennt, auch wenn es ihr nicht im Traum eingefallen w├Ąre, damit durch die Stadt zu rollen. Daddys kantiges Lieblingsgef├Ąhrt auf Wei├čwandreifen war ihr zu protzig, aber vor allem zu beh├Ąbig. Ihr stand der Sinn nach mehr Charakter und Power. Viel mehr als ihr ein Auto von der Stange bot.
Der kirschrote Viersitzer war eine Sonderanfertigung. Er vereinte unb├Ąndige Kraft mit aggressiver Eleganz. Die bullige flache Karosserie mit den k├╝hn geschwungenen Kotfl├╝geln weckte Erinnerungen an eine l├Ąngst vergangene Epoche, als Autos noch Automobile hie├čen und ein eigenes Gesicht haben durften. Unter der wuchtigen Motorhaube mit dem gewaltigen K├╝hlergrill scharrten viele hundert Pferdchen mit den Hufen um so richtig Gas zu geben.
Kitty schnippte Tito die Autoschl├╝ssel zu. ┬╗Du f├Ąhrst!┬ź
Tito und Celine wechselten ├╝berrascht einen Blick. Kitty lie├č nur selten jemand anderes ans Steuer.
Walt Bowers war verschollen und Kitty lie├č sich chauffieren! Irgendetwas war hier wirklich faul. Das Leben hatte ihnen schmerzhaft eingebl├Ąut auf die innere Stimme zu h├Âren, und die meldete sich gerade lautstark. Diese Nacht stand unter keinem guten Stern.
Kitty fing Celines fragenden Blick auf. ┬╗Liebes, ich muss mich auf die Sendung konzentrieren. Endlich hab ich diesen Mistkerl da, wo ich ihn haben wollte. Jetzt soll nichts mehr schiefgehen!┬ź
Sie l├Ąchelte ein wenig verkrampft, denn in Wirklichkeit sah sie sich au├čerstande selbst zu fahren. Die Beklemmung in der Brust und der wachsende Druck im Kopf machten ihr zu schaffen. Auch jetzt pulsierte das Blut in den Schl├Ąfen und manchmal tanzten funkelnde Punkte vor den Augen. Jetzt blo├č nicht in Panik verfallen. Es w├╝rde schon so schlimm nicht sein. Jeder f├╝hlt sich mal ein bisschen krank.
┬╗Ist wirklich alles okay, Kitty?┬ź, hakte Celine nach. ┬╗Soll ich den Termin nicht besser absagen?┬ź
┬╗Mach dir keine Gedanken. Ich habe nur Kopfschmerzen. Ich habe ein Aspirin genommen. Es ist alles in Ordnung!┬ź Eine Absage w├Ąre ihr wie Flucht vorgekommen, Kneifen kam nicht infrage.
Tito kniff zweifelnd die Augen zusammen, aber dann wischte er alle Bedenken beiseite und stapfte zum Auto. Seine Augen leuchteten. Celine folgte langsamer nach, sie war noch eine Spur blasser als normal.
┬╗Fahr nicht wieder wie ein Henker!┬ź, stichelte sie und stie├č Tito einen Ellbogen in die Rippen.
Der Sportwagen schoss mit quietschenden Reifen die Ausfahrt hoch, hinaus auf die Stra├če. Tito stieg hart in die Bremsen. Richtung Moan Plaza ging gar nichts mehr. Sirenen hallten in den Stra├čenschluchten wider. Die schockgefrosteten W├Ąnde der H├Ąuser reflektierten die flackernden Lichter von Polizeifahrzeugen und Rettungswagen. Tito musterte argw├Âhnisch die Masse aus sich stauenden Fahrzeugen und hin- und hereilenden Menschen.
┬╗Was ist denn da los?┬ź, grollte er.
┬╗Vielleicht hat es dahinten gekracht, w├╝rde mich nicht wundern bei dem Wetter┬ź, sagte Celine. Tito kassierte einen weiteren freundschaftlichen Knuff. ┬╗Komm Junge, wir sind sp├Ąt dran. Gib endlich Gas!┬ź
Das musste sie nicht zweimal sagen. Tito dr├╝ckte ungeachtet der vereisten Stra├čen das Pedal hinunter bis aufs Bodenblech. Aus dem tiefen Blubbern des Motors wurde zorniges R├Âhren, blaue Flammen schlugen aus den Auspuffrohren. Tito wendete auf dem Punkt und raste in entgegengesetzter Richtung davon.
Tito liebte die entfesselte Kraft unter seinem Gasfu├č und hielt den Wagen dicht am Limit. Er jagte im Zickzackkurs Richtung Lower Manhattan. An den Seitenscheiben flog die Stadt vorbei, bunte Lichter, die sich zu langen grellen Linien verzerrten. Tito war nicht zimperlich, was die Auslegung der Verkehrsregeln anging. Er war gezwungen einen geh├Ârigen Umweg zu fahren und er hatte es eilig. Da war es ihm schnuppe, ob sich hinter dem roten Flitzer die eine oder andere Faust drohend in die kalte Luft reckte. Hauptsache sie waren rechtzeitig im Studio von OBC.
Unvermittelt klingelte Kittys Mobiltelefon und gleichzeitig schrillten bei Celine und Tito die Alarmglocken. Das bedeutete nichts Gutes. Gerade einmal eine Handvoll Menschen kannten diese Nummer.
┬╗Ja?┬ź Harte Linien bildeten sich um Kittys Lippen. ┬╗Danke!┬ź In ihren Augen flackerte es. ┬╗Die Polizei, Walt Bowers ist tot!┬ź

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Kitty Moan Fetish-Trouble – Die neue Serie von Cannonball Randall

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