Die Leseprobe zu Kitty Moan Dämonenbrut Teil 2

schrieb am 18.02.2014 - Dämonenbrut, Leseproben - Noch keine Kommentare

Kitty Moan Dämonenbrut 2: BlutsbandeDämonenbrut 2: Blutsbande
(Ein Kitty Moan-Roman von Cannonball Randall)

Kennenlernen leicht gemacht! “Schmökern” Sie hier ganz unverbindlich in „KITTY MOAN DÄMONENBRUT 2: Blutsbande“. Cannonball Randalls Miniserie geht spannend, geheimnisvoll und ziemlich provokant weiter. Viel Spaß dabei!

Das sagen Leserinnen und Leser:
“Der zweite Teil der spannenden Geschichte um die junge Kitty Moan hat mich erneut voll geflasht.” Birgit via Amazon
Der zweite Band von Kitty Moan hält, was der Erste versprochen hat.“ Anna via Amazon

Durchschnittliche Bewertung: 5 Sterne

 

Kapitel 1

Der Schrei klang nicht menschlich und er gellte in den Ohren. Celine St. Claire schreckte hoch. Das pausbäckige Mädchen mit dem blonden Strubbelkopf brauchte lange, sehr lange Sekunden, ehe sie realisierte, dass sie selbst so markerschütternd geschrieen hatte. Auf dem Flur klapperten Sandalensohlen. Sie würden gleich hier sein, ihre Mitschwestern, ihre Familie im Herrn.
Was sollte sie ihnen sagen? So richtig wusste sie selbst nicht was passiert war. Sie war wohl eingenickt über ihre Schreibarbeit. Arbeit war eigentlich das falsche Wort. Sie hatte sich an den kleinen Tisch ihrer Zelle gesetzt um einen Brief, einen sehr persönlichen Brief, zu schreiben. Über dem Tisch hing in Schmerzen ihr Herr und Erlöser und sie hatte gehofft von ihm Unterstützung zu bekommen bei diesen nicht gerade einfachen Zeilen. Es war albern, Kitty war erst wenige Tage fort und sie hatte nichts Besseres zu tun, als ihr ihren Herzschmerz hinterher zu schicken.
Dabei lebte Kitty Moan schon lange nicht mehr im Kloster bei den Daughters of Charity. Sie war hinaus in die Welt gegangen und war von Uni zu Uni gezogen. Celine hatte nie begriffen was Kitty antrieb. Und sie hatte erst recht nicht begriffen, was ihre beste Freundin da alles in ihren hübschen Kopf hineinpackte. Nein, Tatsache, das überstieg ihren Horizont bei weitem. Aber diesmal war es irgendwie anders. Es kam Celine vor, als wäre Kitty von diesem Planeten gänzlich verschwunden, so, als würde sie gar nicht mehr existieren. Jedenfalls nicht die Kitty, die sie kannte.
Kitty hatte ihren leiblichen Vater gefunden, oder anders herum, er hatte sie gefunden.
Nach fast fünfundzwanzigjähriger Suche! Gott, das war so romantisch. Es war wie das Happy End in den Liebesschnulzen, die Celine so gerne las, wenn sie nach dem Nachtgebet alleine mit sich unter ihrer Decke lag. Wie hatte sie sich für Kitty gefreut, um dann mit wachsendem Erstaunen festzustellen, dass sie mit ihrer Freude so ziemlich alleine stand.
Kitty hatte sich aufgeführt, als wäre das Schafott ihr nächstes Etappenziel und nicht der luxuriöse Moan Tower im Herzen Manhattans, der ihrem Vater gehörte.
Der schlimme Krach mit Kitty in der Kapelle schmerzte sie immer noch. Bei Mutter Berenice fand sie keinen Trost. Die Oberin war noch verschlossener und schweigsamer als sonst und verließ kaum noch ihre Kammer. Ihr Gesundheitszustand hatte sich so sehr verschlechtert, dass jederzeit mit dem Schlimmsten zu rechnen war. Celine hatte keinen ausgeprägten Sinn dafür, ob etwas im Argen lag, aber jetzt wurde sie das Gefühl nicht los, dass das weit untertrieben war. Irgendetwas lief hier verdammt schief.

Von draußen wurde heftig gegen die Tür geklopft, so heftig, dass es sich mehr wie Einschlagen anhörte. Das war Schwester Rosamund aus der Nachbarzelle. Keine andere Mitschwester ging so ungestüm und unkontrolliert mit ihren Körperkräften um. Im nächsten Augenblick knallte die Tür auch schon gegen die weißgetünchte Wand und stanzte mit der Klinke eine tiefe Kerbe in den Putz.
Schnaufend wie ein Walross wuchtete Rosamund ihre unglaubliche Leibesfülle über die Schwelle und hatte dann Mühe ihren Schwung abzubremsen.
„Celine? Alles in Ordnung mit dir? Was ist das für ein Geschrei? Wieso bist du nicht im Bett?“
„Alles okay. Ich habe nur schlecht geträumt. Es ist nichts“, sagte Celine und rieb sich die Augen. Erst jetzt merkte sie, wie erschöpft und zerschlagen sie sich fühlte.
Ist ja auch kein Wunder, dachte sie. Nach dem Nickerchen mit dem Kopf auf der harten Tischplatte musste ihr ja alles wehtun. Aber es war nicht der erwartete Kreuzschmerz, es fühlte sich mehr an wie eine offene Wunde – und zwar zwischen ihren Beinen.
„NICHTS?“, schrie Rosamund. Ihr gewaltiger Busen wogte gefährlich unter dem Nachthemd ohne seine gewohnte Stütze. Sie bekreuzigte sich in einer Tour und lief puterrot an. „Oh Unglück, hast du dich mal angeschaut? Gott steh uns bei! Gott steh dir bei!“
Rosamunds Organ war wie ihr Körperbau eine Naturgewalt und rollte den Flur hinunter.
„Pst! Du weckst noch das ganze Haus auf“, sagte Celine und wackelte beschwörend mit den Händen. Gleich darauf schlug sie die Fäuste vors Gesicht. Ihre Beine knickten ein. Sie wäre lang hingefallen, wenn Rosamund nicht beherzt zugegriffen hätte. Von den blauen Flecken würde sie noch eine Zeit lang haben. Aber was war das schon gegen diese entsetzliche Bescherung?

 

Kapitel 4

Celine wartete vergeblich auf ein weiteres Wort des Trostes oder der Erklärung. Berenices Adjutantinnen zogen ihr schweigend das blutige Hemd über den Kopf und schrubbten dann den roten Schorf von ihrer nackten Haut. Sie erledigten den Job mit gewohnter Gründlichkeit. Dabei waren sie nicht gerade zimperlich und ihre ans Zupacken gewöhnten Hände setzten Celine ordentlich zu.
Kein Quadratzoll blieb von der peinlichen Prozedur verschont. Besondere Sorgfalt widmeten sie Brüsten und Scham. Gleich mehrmals wurden Celines kleine Hügel eingeseift, abgeschrubbt und wieder eingeseift. Als dann der schmale Spalt zwischen ihren Schenkeln dran war und die starken Finger die Lippen auseinanderdrängten, wäre sie am liebsten tot umgefallen. Am schlimmsten aber war die verbotene körperliche Lust, die sich tief in ihr regte und ihrer Seele eine tonnenschwere Last auflud.
Sie war froh, als es endlich vorbei war und sie in einem sauberen Nachthemd steckte. Doch dann wurde ihr Glaube an die Christenheit und die Nächstenliebe zutiefst erschüttert. Eusebia und Adelaide packten sie ins Bett und fesselten ihre Hand- und Fußgelenke mit Ledermanschetten an die Bettpfosten.
Celine verzichtete auf Gegenwehr. Dafür fühlte sie sich zu schwach und es hätte ohnehin nichts genützt. Zum Schluss blieb sie allein zurück in der Dunkelheit ihrer Zelle – und mit der Dunkelheit kam die Erinnerung.

 

Kapitel 6

Celine schrie und gleichzeitig wurde ihr klar, dass sie diesmal niemand hören würde. Niemand würde kommen um ihr beizustehen. Vielleicht war das auch besser so, denn die Tortur mit Wurzelbürste und Kernseife hatte ihr fürs Erste gereicht. Sie klappte den Mund zu und versuchte sich zu orientieren.

Die Lichtung war nicht sehr groß. Um sie herum wuchsen knorrige Bäume und reckten dichte Blätterkronen in einen strahlend blauen Himmel. Weiße, fedrige Wolken klebten an diesem kitschigen Blau wie Zuckerwatte. Dieser kleine freie Flecken konnte gut der Rest vom Paradies sein. Der Garten Eden von dem die Heilige Schrift sprach und aus dem Adam und Eva vertrieben wurden, weil sie von Gottes Apfelbäumchen genascht hatten.
Celine kam es allerdings vor, als sollte sie diese Sünde, die sich seitdem durch die Menschheitsgenerationen fortpflanzte, nun alleine ausbaden. Sie war mit groben Stricken an Händen und Füssen an vier in den Boden geschlagene Pflöcke gefesselt wie ein großes fleischfarbenes X.
Das Nachthemd hatte sie irgendwo verloren. Sie lag splitternackt in sehr, sehr grünem Gras. Die Halme kitzelten, als seien sie eigens dafür gewachsen. Sie sorgten für eine Neuauflage des verbotenen Lustgefühls, das sich von der keuschen Spalte zwischen ihren Beinen zu den Brüsten hocharbeitete und aus den Warzen harte Murmeln machte. Wenn sie gekonnt hätte, hätte sie ihre Oberschenkel zusammengepresst, um die Sünde aus ihrem Kopf und ihrem Körper zu quetschen.
Sie wusste nicht wie sie hierher gekommen war. Sie wusste genauso wenig wie lange sie bereits hier war. Und davon, was in der Zwischenzeit passiert war, davon hatte sie noch viel weniger Ahnung.
Ihr Mund war trocken. Die Zunge klebte am Gaumen und zwischen den Zähnen knirschte es. Sie war nicht allein. Das wusste sie genau. Etwas Furchtbares lauerte im Schatten der knorrigen Baumstämme. Es machte schließlich keinen Sinn sie hier gefesselt und hilflos versauern zu lassen. Sie drehte den Kopf, aber sie bekam nicht mehr zu sehen als das Dickicht grüner Halme und die Spitzen von ein paar Farnwedeln am Rande der Lichtung, wo sie in den Wald überging. Sie sperrte ihre Ohren auf und lauschte.

Das Grauen kam so schnell wie der Blitztod.

Mit ein paar gewaltigen Schritten war der Koloss über ihr. Celine hatte ihn überhaupt nicht kommen sehen. Sie hatte nur das Bersten von starkem Holz gehört und dann folgten Erdstöße, die ihre Eingeweide durcheinander schüttelten. Sie schrie ihr Entsetzten hinaus, aber ihre Stimmbänder spielten nicht mit. Es wurde nur ein Krächzen und dann nicht einmal mehr das.
Der Kerl war ein Turm aus wildem Fleisch. So, als hätte Gott ihn aus Schlachtabfällen zusammengestückelt und dann, halbfertig, das Interesse an ihm verloren. Celine ekelte vor der grobporigen Haut und den schwarzen Haarbüscheln, die überall auf ihr wuchsen. Über der Nasenwurzel flackerte ein einziges Auge von der Größe einer Wassermelone.
Celines Gedanken machten eine Kehrtwende um 180 Grad, nein, mit diesem Monster hatte der Gott der Christenheit nichts zu tun.

Der Zyklop war Celines ganz persönlicher Alptraum. Schon als Kind hatte sie sich vor diesen einäugigen Menschenfressern gefürchtet. Homers Story von den Irrfahrten des Odysseus hatte sie wochenlang nicht schlafen lassen. Jede Nacht gellten die Todesschreie der Gefährten des Zerstörers von Troja durch ihr Kinderzimmer – und dann nur noch das Zerreißen, Knacken und Splittern von Fleisch und Knochen in einem riesigen Maul.
Das furchtbare Auge fixierte Celines nackten Körper. Die aufgeworfenen Lippen in dem unfertigen Gesicht grinsten. Die schief stehenden Zähne in dem Maul sahen aus wie Grabsteine nach einem Erdbeben. Und doch war Celine sich plötzlich sicher, dass dieses Ungeheuer sie nicht verschlingen würde. So sah in ihrer Vorstellung ein Kerl aus, der mit der Straßenhure handelseinig war und sie jetzt ficken wollte.
Das baumelnde Ding in dem schwarzen Haargestrüpp zwischen den baumdicken Beinen kannte Celine nur aus dem Biologieunterricht. Sie war jetzt drauf und dran das Feld der Theorie zu verlassen und das Versprechen, das sie ihrem Herrn und Gott gegeben hatte, ganz praktisch zu verraten. Der Schock raubte ihr fast die Sinne. Der riesige Penis würde sie töten. Er würde sie in zwei Teile spalten und dann auf kürzestem Weg zur Hölle schicken.
So einfach sollte es nun doch nicht werden …

 Wenn Sie jetzt gespannt sind, wie es mit Kitty Moan und ihren Freunden weitergeht, so hilft nur weiterlesen… Den ersten Teil von KITTY MOAN-FETISH-TROUBLE „Im Bann des Knochenmanns“ bekommen Sie bei Amazon als Kindle-Edition und Taschenbuch. Wichtig: Sie müssen nicht KITTY MOAN DÄMONENBRUT gelesen haben um in die neue Story einzusteigen!

Kaufen Sie KITTY MOAN DÄMONENBRUT bei Amazon

<Kindle-Edition / Taschenbuch

Kitty Moan 1 - Dämonenbrut: Blutsbande

 

Tags:

Schreib mir deine Meinung

(Notwendige Felder sind mit * markiert. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.)